Verhalten bei Drohnensichtung – Initiative Wirtschaftsschutz

Der zunehmende Einsatz unbemannter Fluggeräte im Rahmen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine verdeutlicht, dass neben der Bevölkerung auch Kritische Infrastrukturen verstärkt durch diese Form der Bedrohung betroffen sein können. Auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern können Drohnenflüge über Industrie- und Unternehmensstandorte für Unsicherheit sorgen, insbesondere wenn Herkunft und Zweck des Fluges nicht eindeutig feststellbar sind.
Für die Unternehmen ergibt sich daraus eine neue sicherheitsrelevante Herausforderung. Bestehende Schutzmaßnahmen und Resilienzstrategien sollten daher auf die veränderte Gefährdungslage ausgerichtet und entsprechend weiterentwickelt werden. Die Handreichung der Initiative Wirtschaftsschutz liefert hierzu praxisorientierte Empfehlungen für den angemessenen Umgang mit beobachteten Drohnenflügen – unter Berücksichtigung der aktuell geltenden rechtlichen Vorgaben.
Im Falle einer Drohnensichtung sind die Beobachtung möglichst genau festzuhalten und relevante Informationen sichern. Dazu sind insbesondere Foto- oder Videoaufnahmen zu machen. Die gesammelten Erkenntnisse sollten anschließend und umgehend über die vorgesehenen Meldewege an die jeweils zuständigen Sicherheitsbehörden weitergegeben werden.